Anbindung ans Internet
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Anbindung ans Internet

Die Ruhr-Universität Bochum nutzt für die Anbindung an das Internet das X-WiN des Deutschen Forschungsnetz (DFN-Verein) sowie eine Verbindndung zun dem lokalen Internet Service Provider TMR.

Zur Zeit wird beim DFN Verein ein Anschluss in der Tarifgruppe I 10 genutzt. Dieser bietet eine Leitungsgeschwindigkeit von 1,5 Gbit/sec. Der Anschluss bei TMR bietet eine Leitungsgeschwindigkeit von 1 Gbit/sec. Die Anbindung an TMR hat ein Transportvolumen von 60.000 GByte/Monat. Beim X-Win Anschluss exisitiert ein Transportvolumen nur theroretisch.

Realisiert werden diese beiden Anbindungen durch einen 10 Gigabit Ethernet Anschluss (DFN) und einen 1 Gigabit Ethernet Anschluss (TMR) auf einem Cisco Catalyst WS-C6506-E. Die Ruhr-Universität ist ein sog. Autonomes System und nutzt beide Anschlüsse parallel zum Lastausgleich.

Bewirtschaftung und Steuerung des Datenverkehrs

Obwohl das Transportvolumen nur auf einer Anschlussleitung begrenzt ist, wird durch technische Maßnahmen dafür Sorge getragen, dass die Leitungsnutzung nicht ausufert oder einige Dienste die Leitungen dominieren.

Bei der Bewirtschaft und Steuerung des Datenverkehr wird durch Prioritisierung den folgenden Vorgaben genüge geleistet:

  • Das angemietete Gesamtkontingent wird durch Beschränkung des gesamten Datenverkehrs eingehalten.
  • Wichtige Dienste wie Email und WWW (über proxy-Server) werden bevorzugt behandelt.
  • Normale Internetdienste wie FTP, WWW (ohne Nutzung eines proxy-Server) werden normal behandelt, aber bevorzugt gegenüber
  • gebremsten Diensten aus dem Programmumfeld der file-sharing und peer-to-peer bzw. Spiele-Software Umgebung. Davon betroffen sind Programme wie Audiogalaxy, Aimster, AudioGnome, BearShare, Blubster, Direct Connect, KazaA, eDonkey, Gnutella, Grokster, iMesh, Limewire, Morpheus, Napster, WinMx und deren Derivate. Bei Spielen sei exemplarisch etwa Counterstrike genannt.

Zusätzlich wird der Datenverkehr aus den Studentenwohnheimen ins Internet auf 25 % des Gesamtkontingents der RUB begrenzt. Der Datenverkehr zu Rechnern und Servern in der RUB ist davon nicht betroffen!

Für technisch Interessierte:
Die Steuerung des Datenflusses geschied am Zugangsrouter mit Hilfe von rate-limit Einstellungen und am Verbindungsrouter zwischen der RUB und den Wohnheimenen mittels einer Kombination von TCNG und iptables.

Einwahlleitungen

An der Universität existieren für die Einwahl von außen mehrere Möglichkeiten:

  • uni@home
  • dfn@home

mit denen man sich via Modem (analog), digital (ISDN) oder auch DSL mit der Universität verbinden kann. Die Zubringerdienstleistung zur Universität wird dabei durch den Nutzer bezahlt. Er unterliegt aber den gleichen Bedingungen und Einschränkungen wie alle anderen, wenn er über die Verbindung zur RUB "ins Internet geht".

Tips zur sinnvollen Nutzung

Schon durch wenige Maßnahmen kann man erreichen, dass viel überflüssiger Verkehr vermieden wird:

  • Ist die Nutzung des Proxy-Servers in ihrem WWW-Browser aktiviert?
  • Sehen sie auf dem auf dem zentralen FTP-Server via ftp-Interface oder WWW-Interface nach, ob die gewünschte Information nicht schon in Bochum lokal vorhanden ist?
  • Diverse größere Projekte werden in Bochum schon gespiegelt (Perl CPAN bzw. PerlDoc, diverse Linux Distributionen, ...)

Nutzungsstatistik der Außenanbindung

Die Leitung wird durch das Netzwerkmanagementsystem der RUB permanent überwacht. Die Nutzungsstatistik zeigt ein stärkeres Datenaufkommen an hereinkommenden gegenüber abgehenden Verkehr.

aktuelle Tagesstatistik:
Tagesstatistik Internetanbindung RUB